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Selbsterforschung: Wer bin ich?

Geleitwort zur 3. Auflage von Nan Yar? Wer bin ich? Who am I? 
Von OM C. Parkin

Diese Preziose unter den Niederschriften spiritueller Meister enthält die Essenz jedweder Befreiungslehre des Menschen. Alle Fragen, die den Tiefen der menschlichen Seele entspringen, sowohl die Fragen nach dem „Sinn des Lebens“, als auch die Fragen nach LIEBE, WAHRHEIT, GOTT, dem Absoluten, münden letztlich in einer Einzigen: „Wer bin ich?“. Die Anweisung zu dieser letzten aller Fragen beinhaltet das Wissen, dass alles, wonach der Mensch sucht, nur Innen gefunden werden kann und muss. LIEBE ist Innen. WAHRHEIT ist Innen. GOTT ist Innen. GOTT ist das SELBST.


Doch kann diese Frage nicht inhaltlich – mit weiteren Gedanken – beantwortet werden, richtet sie sich doch auf das (vermeintliche) Subjekt, den Fragesteller selbst. Es ist dieser angenommene, persönliche Denker, welcher die Gesamtheit der persönlichen Gedankenwelten, mithin die gesamte persönlich-begrenzte Welt mit Namen Ich, zusammenhält, die von den inneren Lehren mit dem Synonym des Leidens belegt wird.

So lehrt Shri Ramana Maharshi die Methode der Selbstergründung, das Verfolgen des Ich-Gedankens zu seinem Ursprung, als Tor zum Großen Wissen, dem Wissen um das SELBST des Menschen. Um Einsicht in das Wesen dieser Königsdisziplin des inneren Weges zu erlangen, braucht es einen stillen Geist. Alle untergeordneten Methoden des inneren Weges, Innere Arbeit, Meditation, Gebet und Ritual, sie dienen allesamt der Befriedung und damit auch dem Stillwerden eines Geistes, dessen innerer Aufruhr die Realität verblendet und das Wesen innerer Stille überschattet. „Sei einfach still“, so lautet die Kernanweisung aller asketischen Traditionen, deren Wissen um die not-wendige Weltverlassenheit sich erst dem wahrhaft inneren Menschen als das Wissen um die Geistesverlassenheit übersetzt.

Jene Geistesverlassenheit ist es, die Meister Eckhart, einer der großen christlichen Mystiker die Geistige Armut nannte: „Die Seligkeit tat ihren Mund der Weisheit auf und sprach: Selig sind die Armen des Geistes, das Himmelreich ist ihrer.“

4. Dezemeber 2017

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